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Das Foto- und Kinomuseum in Nebikon wird aufgelöst. |
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Geschrieben von: Hansruedi Wäfler
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Montag, 06. Mai 2013 um 10:11 Uhr |
Das Foto- und Kinomuseum in Nebikonwird aufgelöst.Man glaubt es kaum und man sieht es ihm nicht an. Aber der quirlige und immer voll Tatendrang stehende Bruno Swoboda zählt bereits über 71 Lenze. Dabei managt er noch immer eine Firma für Logistikgeräte, doziert an Schulungen und spielt regelmässig Golf. Momentan ist er damit beschäftigt, ein höchst interessantes Erbe zu archivieren und der Nachwelt zu erhalten. Es handelt sich dabei um den Nachlass an Tönen und Bildern seines verstorbenen Freundes Hazy Osterwald. "Aber was passiert mit meinem Foto- und Kinomuseum, wenn der Teufel einmal den Falschen erwischt?" So sinniert und äussert sich der Museumsbesitzer in letzter Zeit sehr besorgt. Seine Frau Inge hat ihn bei seiner Sammelleidenschaft immer unterstützt. Aber im schlimmsten Fall möchte sie mit dem gigantischen Erbe nicht allein dastehen. Darum musste sich Bruno Swoboda schweren Herzens entschliessen, sein mit viel Herzblut aufgebautes Museum aufzulösen.
Der reichhaltige Fundus darf sich sehen lassen. Der Bestand mit über 700 Exponaten wurde mit viel Liebe und Sachverstand zusammengetragen. 
Diese Holzkamera ist in der Abteilung Fotografie wohl das grösste und gewichtigste Exemplar.
Wie viele Museumsbesucher haben sich hier wohl schon den Weg des Films erklären lassen? Einige Beispiele:
Von dieser Akeley 35mm-Handkamera gibt es weltweit nur wenige Exemplare. Die Kamera war damals eine Sensation. Ein Schwungrad verhinderte mit einem Kreiseleffekt Wackelaufnahmen.

In einer dramatischen Rettungsaktion hat Bruno Swoboda diese beiden original erhalten gebliebenen DP 70 vor dem Schrotthändler verschont. Nur hergeben, damit jemand lediglich die intakten Magnettonköpfe ausschlachtet, möchte er die Dualprojektoren nicht. Gerne sähe "Swobi" die Maschinen in einem Museum wieder. Oder könnten die Projektoren vielleicht irgenwo wieder in Betrieb genommen werden? Die Umrüstsätze für 70mm-Film sind vorhanden.
Auf einem genial konstruierten Wagen sind zwei Bauer U 3 (nur 35mm) bedingt tranportabel. Darauf hat es noch Platz für Sound-Komponenten und einen Gleichrichter. Die Frage, was das komplette Foto- und Kinomuseum für einen Wert darstelle, will Bruno Swoboda nicht beantworten. Einen Verkaufspreis nennt er nicht. Er ist jedoch bereit, Apparate auch einzeln abzugeben. "Man muss mit mir reden."Im Fundus befinden sich auch unzählige Ersatz- und Einzelteile. Aus dem Filmarchiv stehen mehrere Dutzend 35mm-Spielfilme älteren Datums zum Verkauf.
Mehr über das Museum ist hier unter "Berichte / Reportagen" - Das Kinomuseum in Nebikon - zu lesen und zu erfahren.Interessenten nehmen zwecks Anfragen oder einer Besichtigung mit Bruno Swoboda am besten telefonisch Kontakt auf.Tel. 0041 (0) 79 332 64 38Oder per E-Mail
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Hansruedi |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 24. Mai 2013 um 06:36 Uhr |